STELLUNGNAHME Herne, 06. Dez. 2022

Zum Vorwurf der Stadt die BI
Im Vorfeld der letzten Ratssitzung hatte die BI – angesichts der hohen Kosten für einen Bürgerentscheid
– vorgeschlagen, die Abstimmung zu vertagen, um doch noch einen gemeinsamen Kompromissvorschlag zu erarbeiten.
Auf den Vorwurf der Stadt, dass die BI längst einen Kompromissvorschlag hätte vorlegen können, stellt
die BI fest:

Nur mit wem ?

Die BI hat wiederholt vorgeschlagen, dass die Stadt die Pläne und Berechnungen der BI zum Hallenbad
Eickel von neutralen Fachleuten überprüfen lassen solle, anstatt immer noch nicht nachgewiesene
“Fake-Kosten” von 15 Mio. über 17 und jetzt über 20 Mio. in der Öffentlichkeit verbreiten!
Auch von den Parteien (SPD, CDU, GRÜNE, FDP) wurde dieses Angebot nicht angenommen sondern nur
die hohen Kosten – wie oben beschrieben – behauptet. Sie waren nicht bereit, sich inhaltlich auf die
Vorlagen der BI einzulassen.


In dem Gespräch mit OB Dudda am 29. Juni 22 hat die BI noch einmal klar zu erkennen gegeben,


 dass für sie auch ein privater Investor infrage kommen könne.
 Auch hatte der Oberbürgermeister zugesagt, überprüfen zu lassen, in wie weit durch die
Einsparung der Kosten für 2 geplante Lehrschwimmbecken in Eickel und die Aufgabe von
Lehrschwimmbecken mit hohem Reparaturbedarf der größte Teil der Finanzierung für den
UMBAU des Hallenbades zu einem VARIO-Bad mit Hubboden, Schwimmflächen in der Größe
von 2 Lehrschwimmbecken und Sprungbereich gesichert sei.


Auch der schriftliche Vorschlag der BI vom 27.09.22 zu einem „Runden Tisch“ u. a. a. mit Dr. Klee,
Schwimmvereinen und anderen wurde abgelehnt, wie auch der Kämmerer schon sehr früh „weitere
Gespräche für entbehrlich“ hielt. Dabei hatten überhaupt keine Gespräche mit ihm oder der
Verwaltung stattgefunden.
Nach langem hin und her “durften” – nur 2 Vertreter der BI – die Pläne im Ratsarbeitskreis „Schwimmen
lernen in Herne” in der Woche vor der Ratssitzung vorstellen. 30 Minuten wurden dafür gewährt !
Außer einer unwichtigen Frage gab es keine Reaktionen, eine Diskussion erst recht nicht !


Die BI hat vielfach Fakten und Vorschläge geliefert. Doch wo und mit wem sollte sie einen
Kompromissvorschlag erarbeiten, wenn sich alle Verantwortlichen entziehen / weigern ?!


Die BI weist noch einmal darauf hin, dass durch einen UMBAU (nicht Sanierung) das Hallenbad Eickel zu
einem hochmodernen VARIOBAD mit höchsten technischen, energetischen und schwimmerischen
Standards mit den dringend benötigten, und dem Bedarf entsprechenden, gut erreichbaren Wasserflächen für die Schulen, Vereine und die Bevölkerung werden kann und darüber hinaus zu einem Ort
der vorbeugenden Gesundheitsförderung – wohnortnah, mitten in Wanne-Eickel.