Wir brauchen

Wir brauchen in Herne mehr Wasserfläche zum Schwimmen für Bürger/innen, Schulen und Vereine, wir brauchen mehr Wasserfläche, auch damit wieder mehr Kinder und Nichtschwimmer/innen Schwimmen lernen können.
In der Herner Politik wird diskutiert, zusätzliche Schwimmbecken am Wananas und Südpool zu bauen. Abgesehen davon, dass diese Bäder an den Rändern unserer Stadt liegen, hat die Stadt das Geld für solch teure Neubauten? Das Hallenbad Eickel liegt zentral. Mit einer Sanierung* des Hallenbades Eickel könnte die Schwimmsituation in Herne in überschaubarer Zeit erheblich verbessert werden* *, möglicherweise auch schneller und kostengünstiger!
Das Hallenbad Eickel ist von seinem Konzept her ein einfach ausgestattetes, übersichtliches Bad zum Schwimmen. Das ganze Jahr über ohne Pause in den Ferien geöffnet, könnte das Bad ein Ort sportlicher Aktivität und Begegnung im Zentrum des Quartiers Wanne-Süd werden, ein Bad offen für alle Altersgruppen und Kulturen, offen für den Schul- und Vereinssport.
Wegen seiner Einfachheit könnten die Eintrittspreise des städtischen Bades zudem erschwinglicher bleiben, als in den Spaß- und Erlebnisbädern.

Warum die Stadt Herne das Hallenbad Eickel in ihren Planungen zum Schwimmbereich schon seit einigen Jahren konsequent ausspart, ist uns ein Rätsel. Wir verstehen auch nicht, warum nie ein Förderantrag zur Sanierung des Bades an das Land oder den Bund gestellt wurde. Unverständlich bleibt auch, warum an der Stelle des Hallenbades Wohnbebauung erfolgen soll, in einem Gebiet der Stadt (Monitoringraum), in dem mehr als 7,8 % der Wohnungen*** leer stehen.

* In der Berichtsvorlage des FB 31 = Schule und Weiterbildung der Stadt Herne vom 4.10.2012 heißt es: „Sanierungsaufwendungen für das Hallenbad Eickel (4,24 Mio. €)“. (Quelle: Stadt Herne, Berichtsvorlage, Bericht zum Schulschwimmen/zu den Schwimmbädern in der Gesamtbetrachtung der „Herner Bäderlandschaft“, 4.10.2012, S.1.)
Warum aus den 4,24 Millionen Euro mehr als das Dreifache wurde, konnte bisher nicht dargelegt werden. Die angebliche Kostenkalkulation von 15 Millionen für die Renovierung braucht einen Beleg!
** Das Hallenbad Eickel hat etwas zu bieten: Das Bad hat „bisher ca. 40% des Schul- und Vereinsschwimmens in Herne abgedeckt“, heißt es in dem Sachstandsbericht der Arbeitsgruppe „Bäderkonzeption“ der Stadt Herne vom 4.11.2009 auf S.2.
* Karte 34: Wohnungsleerstände nach Stromzählermethode, in: Integriertes, kleinräumiges Monitoring für die Stadt Herne, 2. Herner Monitoringbericht, 2019, S. 56.

Ein Kommentar

  1. Das Hallenbad muß erhalten bleiben
    Kein Chickimicki Schwimmtempel
    Ein Bad für Schwimmschulen, Vereine,Schlusswort etc.
    Dafür ist das Hallenbad immer gut gewesen…

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